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Mittwoch-ein Tag voller Gedanken

Mein Wecker klingelt, 6:34 Uhr. Warum muss Schule nur so früh anfangen. Ich stehe auf, nur um zu sehen ob ich es noch kann. Ich bin müde und freue mich schon auf das Wochenende, Die einzigen zwei Tage die es wert snd aufzustehen, wenn es nicht zu bequem ist. Also werde ich nicht aufstehen oder im dunklen Zimmer sitzen und zocken. Ich Kellerkind. Ich gehe frühstücken, wie immer zwei Toast, und schaue aus dem Fenster. Es ist noch dunkel und ich kann den Mond sehen. Manchmal. Ich frage mich warum manche Menschen denken, dass der Mond verdächtig aussieht. Der hängt jede Nacht im Dunkeln rum und klaut uns jeden Tag zwei Mal das Wasser aus der Nordsee. Dieser Kriminelle. Ich mache mich fertig und frage mich, warum kleine Mädchen aus der 5.-8. Klasse wie Nutten in die Schule gehen, auch im Winter. Hirnlos. Ich fahre los. Natürlich mit dem Fahrrad, man will ja Vorbild sein. Auch wenn Fahrradfahrer die Könige von der Straße sind. Laut ihnen.  Ich komme in der Schule an, erste Stunde Sozi. Wir reden über Flüchtlinge. Jeden Morgen komme ich an einem Asylbewerberheim vorbei. Sind doch auch nur normale Menschen. Da flüchten sie aus ihrem Land und werden hier beschimpft, mit Rassismus belagert und es werden auch Häuser angezündet. Meine Güte, kann man sie denn nicht mal 5 Minuten in Ruhe lassen. Und dann auch noch das Thema mit den Handys. Wie sollen sie den jemanden erreichen ohne Handy? Lasst sie doch. Lasst ihnen das Vergnügen des Handys und das Vergnügen sich ab Mitte des Monats darüber zu beschweren, dass das Highspeedinternetvolumen schon aufgebraucht ist. Nächste Stunde, Matheklausur. Was üben wir, 3/4x+5=8 was ist x, Hausaufgabe 6x-8/6*9y=22/6 gleiche aus, Arbeit: Berechne das Volumen des Fells eines Sandhörnchens während es auf einem Einhorn bei Regen reitet. Die Lehrerin ist komisch. In der Pause kommt meine Freundin zu mir und fragt mich ob ich erraten könnte, was ihr passiert sei. Sie fügt noch hinzu dass ich es sowieso nicht herraus finden könnte. Also erwiedere ich, Ist deine Familie von Clowns überfallen wurden? Hast du dir 22 Hühner gekauft, sie mit Helium aufgeblasen und verkaufst sie jetzt vor McDoof als Chicken McNugget Ballons? In Geheimen denke ich mir aber, wenn ich es nicht wissen kann dann frag mich nicht solche Dinge, dumme Kuh. Ich kann nur das wissen was ich weiß. Ja ich bin manchmal schon gemein.Was sie mir erzählt hat weiß ich nicht mehr. War anscheinend weder interessant noch lustig. Wieder zu Hause angekommen mache ich meine Hausaufgaben und so weiter. Ich bin müde. Noch immer. Am Abend, wenn ich ins Bett gehe, schaue ich mir bei Licht mein Zimmer an, merke mir den Weg zum Bett, mache das Licht aus und renne zu meinem Bett. Ich weiß, dass darunter nicht  ist ,aber es kann ja trotzdem mal was passieren. Ich kuschel mich unter meine Decke und schau zum Mond hinauf. Irgendwie sieht der doch verdächtigt aus.

1 Kommentar 5.11.15 17:11, kommentieren

Du hast mich vergessen.

Als du noch kleiner warst kanntest du mich sehr gut. Doch jetzt hast du mich vergessen. Natürlich nicht von einen Tag auf den Anderen, sonderen in einer lang andauernden Zeit. Nach und nach, bis ich nur noch ein kleiner Hauch in deiner Erinnerung war. Aber damals habe ich dich beschützt. Zumindest wenn es dunkel wurde und du in dein Bettchen musstest. Ich habe dich vor dem Monster unter deinem Bett, den bösartigen Schatten in den Ecken deines Zimmers und den Wesen in deinem Schrank gewarnt und beschützt. Du hattest sogar auf mich gehört und ab und zu deine Elter gerufen damit sie nachsahen ob sich wirklich etwas unter deinem Bett versteckt. Aber sie haben nichts gefunden. Natürlich nicht. Immerhin sind die Wesen nicht dumm und lassen sich nicht so leicht fangen, ja das Verstechspiel hatte ihnen sogar Freude bereitet. Es war eine willkommene Abwechslung und mal etwas Anderes als dich immerzu "fangen" zu wollen. Doch dank mir haban sie dich niemals bekommen. Dank mir hast du dich unter deiner Decke versteckt wo sie dich nicht finden konnten. Aber du bist älter geworden und siehst die Monster nicht mehr. Also hast du mich langsam vergessen. Jetzt können sich die Wesen wieder an dich rantrauen. Sie werden es immer weiter versuchen. Also pass auf was um dich herum geschieht. Ich kann nicht immer versichern, dass wenigstens einer meiner vielen Geschwister da ist um dich zu beschützen. Immerhin sind wir alle unterschiedlich und nicht immer auffindbar. Ich erst gar nicht. Du hast mich ja so schnell wieder vergessen. Aber vielleicht weißt du jetzt wieder wer ich bin. Wenn nicht, ich habe dich gewarnt! Viel Glück!

29.9.15 19:17, kommentieren